Improving the quality of enterprise architecture models : processes and techniques

Hacks, Simon; Lichter, Horst (Thesis advisor); Johnson, Pontus (Thesis advisor)

Düren : Shaker Verlag (2019)
Buch, Doktorarbeit

In: Aachener Informatik Berichte, Software Engineering 43
Seite(n)/Artikel-Nr.: 1 Online-Ressource (189 Seiten) : Illustrationen

Dissertation, RWTH Aachen University, 2019

Kurzfassung

Information Technology (IT) durchdringt Organisationen immer mehr und wird immer wichtiger für deren Geschäftsmodelle. Dabei hat sich die IT von einer rein unterstützenden Rolle, hin zu einer wichtigen strategischen Säule in vielen Organisationen entwickelt. Umso wichtiger ist es, dass die IT die Anforderungen der Organisation umsetzt. Ansätze, die dies realisieren sollen, werden in der Forschung häufig unter dem Begriff „business-IT-alignment“ subsummiert. Ein Instrument, mit dem ein „business-IT-alignment“ erreicht werden soll, ist die Unternehmensarchitektur (engl.: „Enterprise Architecture“). Unternehmensarchitekturen erlauben eine holistische Perspektive auf die Struktur der Organisation und bieten eine Sammlung von Techniken, um die Entwicklung der Organisation zu einem gewünschten Zielzustand zu begleiten und zu lenken. Ein zentrales Artefakt der Unternehmensarchitektur ist das Unternehmensarchitekturmodel. Es abstrahiert die Elemente und deren Beziehungen der Organisation auf ein verständliches und steuerbares Maß. Dabei werden üblicherweise von Geschäftsprozessen über Applikationen bis zu Hardwarekomponenten, auch Datenmodelle und Kundenbeziehungen modelliert. Basierend auf den im Unternehmensarchitekturmodel gespeicherten Informationen, trifft das Management der Organisation wichtige Entscheidungen, betreffend der zukünftigen Ausrichtung. Aber auch auf der operationalen Ebene, kann das Modell wichtige Informationen liefern, zum Beispiel welche Applikation in welchem Geschäftsumfeld eingesetzt wird und dabei mit anderen Applikationen Daten austauscht. Um sinnvolle Entscheidungen aus dem Unternehmensarchitekturmodel ableiten zu können, ist deren Qualität von entscheidender Bedeutung. Daher beschäftigt sich diese Arbeit damit verschiedene Prozesse und Techniken zu entwickeln, die die Qualität des Unternehmensarchitekturmodells sicherstellen. Zuerst wird ein Prozess präsentiert, der die Qualität des Unternehmensarchitekturmodels sicherstellen sollen, in dem die Modelpflege als eine kontinuierliche Evolution verstanden wird. Dafür werden verschiedene Schritte definiert, die in einem solchen Prozess durchgeführt werden müssen. Dieser Prozess dient im Folgenden als Grundlage für eine Continuous Delivery Pipeline, die dabei helfen soll möglichst viele dieser Schritte zu automatisieren. Im Anschluss daran wird ein Ansatz vorgestellt, der ermöglicht auch widersprüchliche Angabe in Unternehmensarchitekturmodellen zu speichern. Neben den Prozessen, die die Qualität von Unternehmensarchitekturmodellen verbessern sollen, enthält diese Arbeit auch verschiedene Techniken zu diesem Zweck. Um die Qualität des Models zu verbessern, wird allerdings eine Methode benötigt, um die Qualität zu bewerten, die ebenfalls innerhalb dieser Arbeit eingeführt wird. Im Anschluss, werden Techniken des Maschinenlernens genutzt, um den Modellierenden dabei zu unterstützen, existierende Elemente des Models wiederzuverwenden. Zusätzlich wird die Performanz verschiedener Algorithmen verglichen, um den besten in einer bestimmten Situation bestimmen zu können. Darüber hinaus wird eine Methode vorgestellt, mit der unnötige Elemente im Model identifiziert werden können.

Identifikationsnummern

Downloads